14. Jan. 2021

Älterwerden als Immobilienbesitzer

Älterwerden als Immobilienbesitzer

Anna Böing

Mit dem Alter ändern sich die Wohnbedürfnisse und die Ansprüche an das eigene Zuhause. Sind die Kinder ausgezogen oder ist der Partner verstorben, fühlen sich Hinterbliebenen in einem zu großen Haus schnell einsam. Körperliche Einschränkungen können dazu führen, dass steile Treppen, die Gartenpflege oder Weg zum nächsten Supermarkt zur Herausforderung werden. Was also tun, wenn man in den eigenen vier Wänden nicht mehr zurechtkommt und sich überfordert fühlt, obwohl man das halbe Leben oder länger in der Immobilie Zuhause war oder sie gar mit aufgebaut hat?

Der Abschied vom Eigenheim ist keine einfache Entscheidung. Dennoch wird die eigenen Immobilie für viele Rentner im Alter zu einer Last. Darüber hinaus führen ungenutzte Räume zu unnötig hohen Heizkosten. Das Haus altert ebenso wie der menschliche Körper. So fallen bei einer älteren Immobilie zunehmend Reparaturen und Instandhaltungskosten an. Auch die Gartenpflege ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Hecken müssen gestutzt, der Rasen gemäht und die Blumen gegossen werden. Diese Arbeit ist für viele Rentner körperlich zu anstrengend, sodass häufig ein Gärtner engagiert wird, der sich kümmert. Auch hier entstehen weitere Kosten.

Diese Faktoren können zu Ihrer Entscheidung, ob es für Sie persönlich sinnvoll ist, sich im Alter von der Immobilie zu trennen, beitragen.