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Immobilienmakler werden als Quereinsteiger: Überblick 2026

Drei Personen in Mänteln stehen zusammen in einem modernen Innenraum.

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Der Quereinstieg als Immobilienmakler ermöglicht Freiheit, hohe Verdienstchancen und unternehmerisches Arbeiten. Gleichzeitig ist der Einstieg anspruchsvoller, als viele erwarten. Dieser Überblick zeigt, was 2026 wirklich zählt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie Quereinsteiger realistisch starten, ohne typische Fehler zu machen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Warum sich der Quereinstieg als Immobilienmakler lohnt
  2. Voraussetzungen: So können Sie als Quereinsteiger Immobilienmakler werden
  3. Wie lange dauert eine Umschulung als Immobilienmakler?
  4. Wie fängt man als Makler konkret an?
  5. Welche Kosten entstehen für Quereinsteiger beim Start?
  6. Wie bekomme ich als Immobilienmakler Aufträge?
  7. Strukturierter Start als Immobilienmakler: Das Evernest City-Partner-Programm
  8. Häufige Fragen

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1. Warum sich der Quereinstieg als Immobilienmakler lohnt

Der Quereinstieg als Immobilienmakler lohnt sich für Menschen, die unternehmerisch arbeiten wollen und bereit sind, Verantwortung für ihren Erfolg zu übernehmen. Der Beruf bietet vergleichsweise niedrige formale Einstiegshürden und ermöglicht einen direkten Zugang zum Immobilienmarkt, ohne eine klassische Ausbildung absolvieren zu müssen. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität. Immobilienmakler können ihre Arbeitsweise, Spezialisierung und ihr Geschäftsmodell weitgehend selbst bestimmen. Ob Wohnimmobilien, Kapitalanlagen oder regionale Nischenmärkte, der Einstieg lässt sich an individuelle Stärken und Vorerfahrungen anpassen. Auch wirtschaftlich kann sich der Quereinstieg lohnen. Die Vergütung ist leistungsabhängig und bietet langfristig höhere Einkommenschancen als viele angestellte Tätigkeiten. Wer bereit ist, Zeit in Fachwissen, Marktverständnis und Vertriebsarbeit zu investieren, findet im Immobilienmaklerberuf eine Tätigkeit mit Entwicklungspotenzial, Eigenverantwortung und langfristiger Perspektive.

3. Voraussetzungen: So können Sie als Quereinsteiger Immobilienmakler werden

Um als Quereinsteiger Immobilienmakler zu werden, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Erlaubnis nach §34c Gewerbeordnung: erforderlich für die selbstständige oder angestellte Tätigkeit im Maklerbereich

  • Persönliche Zuverlässigkeit: keine relevanten Vorstrafen, geprüft über Führungszeugnis

  • Geordnete finanzielle Verhältnisse: keine laufenden Insolvenzverfahren oder schwere Zahlungsausfälle

  • Fachliche Grundkenntnisse: insbesondere zu Immobilienrecht, Vertragsrecht, Bewertung und Marktanalyse

  • Vertriebliches und unternehmerisches Verständnis: Akquise, Kundenkommunikation und Abschlussfähigkeit sind zentral

  • Regionale Marktkenntnis: Wissen über Preise, Nachfrage und Besonderheiten im jeweiligen Markt

Eine klassische Ausbildung ist nicht vorgeschrieben. Entscheidend ist, dass rechtliche Voraussetzungen erfüllt sind und Sie die Bereitschaft mitbringen, sich fachlich und praktisch einzuarbeiten.

4. Wie lange dauert eine Umschulung als Immobilienmakler?

Der Beruf ist nicht reglementiert und erfordert keine festgelegte Ausbildungsdauer. Die §34c-Erlaubnis kann bei vollständigen Unterlagen innerhalb weniger Wochen erteilt werden. Weiterbildungen sind freiwillig und dauern je nach Umfang wenige Tage bis mehrere Monate. Realistisch ist daher: Der formale Start ist oft nach wenigen Wochen möglich, ein sicherer Einstieg in die Praxis benötigt oft mehrere Monate, weil Marktverständnis, Prozesse und Akquise aufgebaut werden müssen.

5. Wie fängt man als Makler konkret an?

Der Einstieg als Immobilienmakler folgt diesen Schritten und beginnt mit einer grundlegenden Entscheidung über das Einstiegsmodell:

1. Geschäftsmodell festlegen: Entscheidung zwischen Festanstellung, Selbstständigkeit oder Partner- bzw. Systemmodell

2. §34c-Erlaubnis beantragen: rechtliche Voraussetzung für die Tätigkeit als Immobilienmakler

3. Gewerbe anmelden: erforderlich bei selbstständigem oder partnerschaftlichem Einstieg

4. Fachwissen aufbauen: Grundlagen zu Recht, Bewertung, Vermarktung und regionalem Markt

5. Arbeitsprozesse aufsetzen: CRM, Exposés, Terminorganisation und Kundenkommunikation

6. Akquise beginnen: aktive Ansprache von Eigentümern und Aufbau erster Verkaufsmandate

6. Welche Kosten entstehen für Quereinsteiger beim Start?

1. Einmalige Startkosten

  • §34c-Erlaubnis, Führungszeugnis, Gewerbezentralregister: ca. 200 bis 500 Euro
  • Gewerbeanmeldung: ca. 20 bis 60 Euro
  • Erste Schulungen oder Kurse: ca. 500 bis 2.000 Euro, je nach Umfang

2. Laufende Kosten bei selbstständigem Start

  • Immobilienportale und Marketing: ca. 300 bis 800 Euro pro Monat
  • Software, Telefonie, Website, CRM: ca. 100 bis 300 Euro pro Monat
  • Fahrzeug, Fahrtkosten, Versicherungen: ca. 300 bis 600 Euro pro Monat

Realistische Einordnung:

  • angestellter Einstieg: meist geringe bis keine Startkosten, viele Ausgaben übernimmt das Büro

  • selbstständiger Einstieg: monatlich oft 800 bis 1.500 Euro Fixkosten, auch ohne Abschluss

  • Partner- oder Systemmodelle liegen oft dazwischen, abhängig von Leistungsumfang und Beteiligung In der Anfangsphase entstehen diese Kosten häufig, bevor erste Provisionen fließen. Wer als Quereinsteiger startet, sollte daher finanzielle Reserven einplanen und den Einstieg nicht ausschließlich auf kurzfristige Einnahmen ausrichten.

7. Wie bekomme ich als Immobilienmakler Aufträge?

Aufträge entstehen im Maklergeschäft nicht automatisch. Sie sind das Ergebnis aktiver Akquise und kontinuierlicher Sichtbarkeit im lokalen Markt.

  • Eigentümerkontakte aufbauen: direkte Ansprache von Eigentümern, zum Beispiel über Telefon, persönliche Gespräche oder Empfehlungen

  • Regionale Marktkenntnis zeigen: realistische Preiseinschätzungen und fundierte Beratung schaffen Vertrauen

  • Online-Präsenz nutzen: Immobilienportale, Website und Bewertungsplattformen gezielt einsetzen

  • Partnerprogramme nutzen: Teilnahme an strukturierten Modellen wie dem Evernest City-Partner-Programm, das zentrale CRM, Marktanalyse, Käufer-Matching und automatisierte Vermarktung in einem System bündelt

  • Netzwerk aufbauen: Kontakte zu Notaren, Banken, Hausverwaltungen und Handwerkern pflegen

  • Kontinuität sichern: regelmäßige Akquise ist entscheidender als einzelne Aktionen

Gerade für Quereinsteiger gilt, dass Aufträge in der Regel nicht sofort entstehen. Wer jedoch systematisch arbeitet und sichtbar bleibt, baut sich mit der Zeit eine stabile Auftragsbasis auf.

8. Strukturierter Start als Immobilienmakler: Das Evernest City-Partner-Programm

Das Evernest City-Partner-Programm richtet sich an Immobilienmakler, die nicht allein starten wollen, sondern mit klaren Prozessen, zentraler Infrastruktur und operativer Unterstützung arbeiten möchten. Statt Einzeltools und improvisierter Abläufe bietet Evernest ein integriertes System aus Software, Marke und Backoffice-Support.

City Partner nutzen eine zentrale Plattform für CRM, Vertriebssteuerung, Marktanalyse und Vermarktung und treten unter einer etablierten Marke in ihrem Gebiet auf. Ziel ist es, Verwaltungsaufwand zu reduzieren und den Fokus auf Akquise, Beratung und Abschluss zu legen.

Wenn Sie prüfen möchten, ob dieses Modell zu Ihrem Einstieg oder Ihrer Weiterentwicklung passt, können Sie sich unverbindlich über das City-Partner-Programm informieren und die Rahmenbedingungen einsehen.

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