Ratgeber Immobilienmakler

Lesen Sie hier alle Infos dazu, wann und warum die Arbeit mit einem Makler für Sie sinnvoll ist.

Seller Image Makler Team
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Inhaltsverzeichnis

Sie suchen einen passenden Käufer oder Mieter für Ihre Immobilie? Immobilienmakler bringen Eigentümer von Immobilien mit potenziellen Käufern und Mietern zusammen. Hier erfahren Sie alles, was Sie über den Beruf des Immobilienmaklers wissen sollten, wie Sie einen Makler beauftragen und wie viel Sie dessen Dienstleistung kosten wird.

  1. Welche Aufgaben übernimmt der Makler für seine Kunden?
  2. Wie werde ich selbst Immobilienmakler?
  3. Wann lohnt es sich, einen Makler zu beauftragen?
  4. Wie finde ich den richtigen Makler für mein Vorhaben?
  5. Was ist ein Maklervertrag?
  6. Was ist der Unterschied zwischen Maklerprovision und Maklercourtage?
  7. Wie hoch ist die Maklerprovision beim Immobilienverkauf?
  8. Wer bezahlt den Makler?
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Beruf und Aufgaben eines Immobilienmaklers

Der Beruf des Immobilienmaklers gehört zu den ältesten gewerblichen Tätigkeiten in Deutschland. Ein Makler hilft Ihnen dabei, Ihre Immobilie gewinnbringend und schnell zu verkaufen, verwaltet Ihre Immobilie oder findet einen passenden Mieter für Sie.

1. Welche Aufgaben übernimmt der Makler für seine Kunden?

Wer eine Immobilie verkaufen oder vermieten möchte, wird oftmals erst versuchen, das Vorhaben eigenständig umzusetzen. Allerdings wird oft unterschätzt, wie viel Zeit und Expertise benötigt werden, um Immobilien gewinnbringend zu verkaufen oder zu vermieten. In jedem Fall ist es ratsam, einen Immobilienmakler zu beauftragen, der alle Aufgaben rund um die Immobilienvermittlung übernimmt. So ersparen Sie sich viel Stress und Aufwand. Bei einer Immobilienvermietung ermittelt der Makler für Sie den passenden Mietpreis, sucht nach neuen Mietern, überprüft deren Bonität und wickelt auch die Wohnungsabnahme und -übergabe ab. Bei einem Immobilienverkauf fallen zudem vielfältige Aufgaben an, bei denen die Unterstützung eines Maklers besonders hilfreich ist.

Aufgaben eines Immobilienmaklers beim Immobilienverkauf

  • Ermittlung des Verkehrswerts der Immobilie
  • Behördengänge
  • Erstellung des Immobilienexposes und Vermarktung der Immobilie
  • Organisation von Besichtigungsterminen, Präsentation von Highlights
  • Regelmäßige Reports
  • Vertragsverhandlungen
  • Aufsetzen des Kaufvertrages
  • Begleitung zum Notartermin
  • Objektübergabe
  • Beratung nach dem Verkauf
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2. Wie werde ich selbst Immobilienmakler?

Wenn Sie Immobilienmakler werden wollen, ist weder eine bestimmte Ausbildung noch ein bestimmter Schulabschluss notwendig. Immobilienmakler kann jeder werden. Viele Makler machen allerdings einen Quereinstieg aus anderen kaufmännischen Berufen. Die einzigen rechtlichen Voraussetzungen für den Beruf des Immobilienmaklers sind ein behördlicher Gewerbeschein und die Markterlaubnis, die Sie nach Paragraph 34c der Gewerbeordnung dazu befähigt, als Immobilienmakler zu arbeiten. Um Ihre Klienten zu begeistern, bedarf es allerdings einiger Kernkompetenzen. Zunächst sollten Sie sich das Fachwissen über die gesamte Immobilienbranche und über den Immobilienmarkt in Ihrer Region angeeignet haben. Ein guter Makler hat außerdem eine besondere soziale Kompetenz sowie hohes Engagement und steht seinen Klienten immer für Fragen zur Verfügung.

Werden Sie Teil unseres Teams! Wenn Sie sich für den Beruf des Immobilienmaklers interessieren und in einem jungen, innovativen Unternehmen arbeiten wollen, bewerben Sie sich gerne bei uns. Als Makler bei Evernest bieten wir Ihnen viele hilfreiche Expertentrainings und einen attraktiven Verdienst. Mehr Informationen und eigene Erfahrungsberichte unserer Makler finden Sie hier.

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Einen Makler beauftragen

3. Wann lohnt es sich, einen Makler zu beauftragen?

Egal ob Sie eine Immobilie verkaufen oder vermieten wollen: Die Beauftragung eines Immobilienmaklers ist immer eine gute Idee. Insbesondere wenn Sie noch nie eine Immobilie verkauft haben oder keine Zeit haben, sich um den Verkauf zu kümmern, erspart der Makler Ihnen viele Unannehmlichkeiten. Mit fundiertem Fachwissen und Marktkenntnissen übernimmt er alle wichtigen Schritte des Verkaufs für Sie und sorgt so für einen entspannten und schnellen Verkaufsprozess. Insbesondere bei einem Verkauf nach Scheidung oder nach einer Erbschaft erspart ein Makler Ihnen auch eine emotionale Auseinandersetzung mit dem Verkaufsobjekt. Aber auch bei Neuvermietungen ist es oft sinnvoll, einen Makler zu beauftragen. Durch ihre guten Netzwerke und ihr Verhandlungsgeschick finden Immobilienmakler sehr viel schneller einen neuen Mieter für Ihre Immobilie.

Vorteile der Zusammenarbeit mit einem Maklers

  • ausführliche und objektive Beratung des Kunden
  • Übernahme des gesamten Ablaufs und Managements des Verkaufsprozesses
  • detaillierte Marktkenntnisse zu Immobilienpreisen, der Mikrolage und ähnlichen Objekten
  • bestehender Kundenstamm an Suchkunden
  • Prüfung und Auswahl der geeigneten Käufer bzw. Mieter
  • Erzielung eines höheren Verkaufspreises
  • Zeitersparnis durch einen schnelleren Verkaufsprozess
  • Neutralität und Distanz zum Verkaufsobjekt

4. Wie finde ich den richtigen Makler für mein Vorhaben?

Der einfachste Weg, einen guten Immobilienmakler für Ihr Vorhaben zu finden, ist eine persönliche Empfehlung. Empfiehlt Ihnen ein Freund, ein Verwandter oder ein Arbeitskollege einen guten Makler, können Sie sich sicher sein, dass es sich um einen seriösen Makler handelt. Zudem sollten Sie aber auch immer darauf achten, dass der Makler sich in Ihrer Region auskennt. Ein ortsansässiger Immobilienmakler kennt den Immobilienmarkt vor Ort genauestens und kann Ihnen einen schnellen Überblick über die durchschnittlichen Immobilienpreise sowie Mietpreise verschaffen. Wenn Sie Ihre Immobilie in Berlin oder Hamburg anbieten wollen, kontaktieren Sie das professionelle Beraterteam von Evernest. Hier können wir Ihnen mit lokaler Expertise und exklusiven Kontakten besonders gut zur Seite stehen.

Top-Tipp: Fragen Sie Immobilienmakler immer nach Referenzen, bevor Sie diese beauftragen. Erfahrene und erfolgreiche Makler haben schon viele Immobilien verkauft und können Ihnen ohne Probleme einige Referenzen nennen.

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5. Was ist ein Maklervertrag?

Der Maklervertrag ist ein Vertrag, der zwischen dem Auftraggeber und einem Immobilienmakler aufgesetzt wird. Egal welches Vorhaben Sie anstreben, ein solcher Vertrag muss beim Immobilienverkauf sowie bei der Immobilienvermietung unterzeichnet werden. In diesem Vertrag werden alle Pflichten und Rechte des Maklers, der gesetze Verkaufspreis, die vereinbarte Maklerprovision und noch einige weitere Punkte festgehalten. Während Makleraufträge beim Immobilienverkauf früher auch durch eine mündliche Einigung ausgemacht werden konnten, müssen diese Verträge seit Dezember 2020 immer in Textform abgeschlossen werden. Für Maklerverträge bei Vermietungen gilt dies sogar schon seit 2015. Wenn Sie mehr über Maklerverträge erfahren möchten, lesen Sie unseren Ratgeberartikel zum diesem Thema.

Inhalt eines Maklervertrags beim Immobilienverkauf

  • Benennung der Vertragsart (einfacher Maklervertrag, Makleralleinauftrag oder qualifizierter Alleinauftrag)
  • Auftraggeber und Maklerfirma
  • Die zu verkaufende Immobilie
  • Angebotspreis
  • Pflichten des Maklers: Verkaufsberatung und marktgerechte Verkehrswertermittlung, Erstellung eines Exposés, Bewerbung der Immobilie, Durchführung von Besichtigungen und Verkaufsverhandlungen, Erstellung des Kaufvertrags etc.
  • Vertragslaufzeit (in der Regel drei bis sechs Monate)
  • Zeitpunkt der Zahlung der Maklergebühren (nach Kaufvertrag)
  • Vereinbarte Maklerprovision
  • Bevollmächtigung für den Makler für Ämter

Vorteile der Zusammenarbeit mit einem Makler

Mobile device

Fundierte und exakte Wertermittlung

Academy

Fundiertes Fachwissen

Location

Lokales Marktkenntnisse

Money

Optimaler Verkaufspreis

Handshake

Schnellerer Verkaufserfolg

Star

Weniger Aufwand für den Verkäufer

Maklergebühren

6. Was ist der Unterschied zwischen Maklerprovision und Maklercourtage?

Im Prinzip beschreiben beide Begriffe das Gleiche: die Gebühren für den Makler. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Höhe der Provision individuell verhandelbar ist, während die Höhe der Maklercourtage gesetzlich festgelegt wurde. Beim Immobilienverkauf wird die Dienstleistung des Maklers durch einen Maklerprovision, eine prozentuale Beteiligung am Verkaufspreis, entlohnt. Der gängige Prozentsatz variiert hier von Bundesland zu Bundesland. Im Gegensatz dazu gilt die Maklercourtage hauptsächlich bei Vermietungen und beträgt in jedem Fall zwei Nettomonatsmieten zuzüglich Mehrwertsteuer (2,38 Nettomonatsmieten). Maklergebühren sind allerdings zwingend an Leistungen geknüpft. Erfüllt der Makler die Bedingungen des Maklervertrags nicht, so wird auch keine Gebühr fällig.

Fälle, in denen der Makler kein Anrecht auf die Provision hat

  • Nichtzustandekommen des Vertrags
  • grobe Fahrlässigkeit des Maklers (z. B. Mängel verschwiegen)
  • Verjährung der Maklerprovision (in der Regel nach vier bis zwölf Monaten)

7. Wie hoch ist die Maklerprovision beim Immobilienverkauf?

Die Maklerprovision beim Immobilienverkauf ist ein bestimmter Prozentsatz des Kaufpreises. Dieser Prozentsatz ist zwar frei verhandelbar, aber in den meisten Fällen wird sich an den gängigen Richtwerten orientiert. Beim Verkauf in Großstädten im Jahr 2020 lag der Satz meistens zwischen 5 und 7,14 Prozent des Kaufpreises. In Hamburg waren es 6,25 Prozent, in Berlin sogar 7,14 Prozent. Lassen Sie sich aber in keinem Fall von der Höhe der Maklerprovision abschrecken. Ein Immobilienmakler schafft es mit seinen Fachkenntnissen über den regionalen Immobilienmarkt, seinem Netzwerk und seinem Verkaufsgeschick in den meisten Fällen, einen deutlich höheren Verkaufspreis für Sie zu erzielen.

Beispielrechnung: Maklerprovision bei Immobilienkauf Hamburg vs. Berlin

StadtHamburgBerlin
Kaufpreis400.000400.000
Provision (%)6,25%7,14%
Provision insgesamt25.00028.560
Anteil Käufer12.50014.280
Anteil Verkäufer12.50014.280

8. Wer bezahlt den Makler?

Wer für die Maklergebühren aufkommen muss, hängt von der Art der Leistung ab, die Sie in Anspruch nehmen. Bei Immobilienvermietungen gilt seit 2015 das Bestellerprinzip. Dieses besagt, dass derjenige, der den Makler beauftragt, auch die Gebühren übernehmen muss. Wenn Sie also einen Makler beauftragen, um beispielsweise einen neuen Mieter für Ihre Wohnung zu finden, müssen Sie diesem die gesetzlich geregelten 2,38 Nettokaltmieten bezahlen, wenn es zu einer erfolgreichen Vermittlung kommt. Bei einem Immobilienverkauf sieht dies etwas anders aus. Hier können die Kosten aufgeteilt werden. Um Käufer zu entlasten, trat am 23. Dezember 2020 eine neue gesetzliche Regelung in Kraft. Nach dieser Regelung muss der Verkäufer einer Immobilie mindestens die Hälfte der anfallenden Maklerprovision bezahlen. Weitere Informationen zu dieser gesetzlichen Änderung finden Sie hier.

Top-Tipp: Um Missverständnissen vorzubeugen, ist es ratsam, einen schriftlichen Vertrag mit dem Makler abzuschließen, der die Höhe der Courtage angibt sowie die Aufgaben des Maklers klar benennt. Mit einem solchen Vertrag sind sowohl Sie als auch der Makler auf der sicheren Seite! Mehr zum Maklervertrag erfahren Sie hier.

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