Immobilienpreise 2022 Köln: Aktuelle Preise und Preisentwicklung

Sie sind an einer Immobilie in Köln interessiert? Erfahren Sie in folgendem Artikel alles über die Immobilienpreise und Preisentwicklung in Köln.

Köln Marienburg, Quelle: iStock

Die Preise in Köln

Köln hat einen sehr lebhaften Immobilienmarkt, der von zahlreichen Umzügen innerhalb der Stadt und einer Vielzahl an Zuzügen in den letzten Jahren geprägt ist. Hier erfahren Sie alles zu den Preisen des Kölner Immobilienmarkts.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wie hoch sind die Immobilienpreise in Köln?
  2. Wie hoch sind die Mietpreise in Köln?
  3. Welche Bezirke sind in Köln am teuersten?
  4. Welche Bezirke sind in Köln am günstigsten?
  5. Welche Faktoren beeinflussen die Immobilienpreise in Köln?
  6. Wie werden sich die Immobilienpreise in Köln entwickeln?

1. Wie hoch sind die Immobilienpreise in Köln?

Immobilienpreise in Köln sind wie in vielen deutschen Großstädten sehr hoch. Im Jahr 2019 wurden Ein- und Zweifamilienhäuser beispielsweise im Mittel für 3500 Euro pro Quadratmeter verkauft. Wohnungseigentum war mit 3625 Euro pro Quadratmeter im Durschnitt sogar noch etwas teuer. Im regionalen Vergleich mit dem benachbarten Düsseldorf sind die Kaufpreise in der Domstadt allerdings etwas niedriger. Aber auch hier ist die Tendenz steigend. Seit 2010 gab es in Köln eine Wertsteigerung der Immobilien von fast 40 Prozent und die Nachfrage nach Wohneigentum stieg in den letzten Jahren kontinuierlich.

Top Tipp: Köln erfreut sich seit Jahren eines stetigen Bevölkerungswachstums. Die Bevölkerung stieg seit 2014 um 3,9 Prozent. Für die kommenden Jahre wird ein weiteres Wachstum der Bevölkerung prognostiziert, sodass die Nachfrage nach Wohnraum wahrscheinlich hoch bleiben wird.

2. Wie hoch sind die Mietpreise in Köln?

Der durchschnittliche Nettomietpreis lag 2018 bei über 11,30 Euro pro Quadratmeter. Allerdings haben sich die Mietpreise in den letzten Jahren weiter dynamisch entwickelt, sodass viele Experten für 2021 einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von über 13 Euro für das Kölner Stadtgebiet prognostizierten. Die Mietpreise in Köln unterscheiden sich aber natürlich auch nach Lage. Besonders hoch sind Mieten in der Kölner Altstadt, Neustadt-Nord, Neustadt-Süd, Braunsfeld, Deutz, Ehrenfeld, Lindenthal, Marienburg, Nippes, Rodenkirchen, Rondorf, Sülz und Zollstock. Hier bezahlen einige Mieter sogar über 17 Euro pro Quadratmeter.

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3. Welche Bezirke sind in Köln am teuersten?

Die teuersten Stadtteile in Köln zum Kaufen und Mieten von Wohnraum liegen in der Innenstadt in Altstadt-Süd, Altstadt-Nord, Neustadt-Süd, Neustadt-Nord und Deutz. Hier kosten Eigentumswohnungen durchschnittlich 4765 Euro pro Quadratmeter. Aber auch außerhalb der Innenstadt gibt es beliebte und teure Gegenden. Auch in Lindenthal, Braunsfeld, Ehrenfeld, Müngersdorf, Raderberg und Bayenthal liegen die durchschnittlichen Kaufpreise für Wohnungseigentum bei über 4000 Euro pro Quadratmeter. Etwas weiter draußen, aber wunderschön am Rhein gelegen, gibt es in Marienburg und Rodenkirchen einige prachtvolle Villen und ein hohes Preisniveau.

4. Welche Bezirke sind in Köln am günstigsten?

Unter Kölnern galt die linke Rheinseite lange als die bessere. Dementsprechend sind Immobilienpreise auf der „Schäl Sick“ (Kölsch für „falsche Seite“), rechtsrheinisch noch deutlich niedriger. Die Viertel Porz, Kalk und Mülheim gehören zu den günstigeren Gegenden in Köln. Hier kosten Eigentumswohnungen durchschnittlich nur 2500 Euro pro Quadratmeter. Aber auch linksrheinisch gibt es noch günstige Stadtviertel. Im Kölner Norden rund um den Stadtteil Köln Chorweiler sind die Preise für Eigentumswohnungen mit einer Preisspanne von 2000 bis 2500 Euro sogar besonders niedrig.

Top Tipp: Die Stadtteile Kalk und Mühlheim werden immer beliebter und die Nachfrage nach Wohnraum steigt dort kontinuierlich. Im Moment befinden sich die Miet- und Kaufpreise allerdings noch auf einem bezahlbaren Niveau.

5. Welche Faktoren beeinflussen Immobilienpreise in Köln?

In Köln bestimmt hauptsächlich die Lage den Immobilienpreis. Während Immobilien in den linksrheinischen Bezirken hohe Kaufpreise haben und für viel Geld vermietet werden, sind Mieten und Kaufpreise rechts des Rheins noch relativ erschwinglich. Außerdem beeinflussen auch die Nähe zur Innenstadt und eine gute Infrastruktur den Immobilienpreis in Köln. Wie in anderen Städten lässt aber auch das Angebot an Dienstleistungen und Einrichtungen wie zum Beispiel die Nähe zu guten Schulen und Ärzten die Immobilienpreise steigen. Einige Gegenden in Köln sind zudem relativ teuer, da sie nah an Erholungsgebieten liegen. Das teure Lindenthal liegt zum Beispiel in direkter Nähe zum beliebten Stadtpark.

Top Tipp: Insbesondere jungen Menschen zieht es im Moment nach Köln. Die Domstadt ist eine der größten Universitätsstädte Deutschlands. Daher ist vor allem Wohnraum in der Nähe der Universität rar und teuer.

6. Wie werden sich Immobilienpreise in Köln entwickeln?

Die Entwicklung der Immobilienpreise in Köln ist ähnlich dynamisch wie in anderen Großstädten Deutschlands. Im Jahr 1999 kostete eine Eigentumswohnung durchschnittlich etwas mehr als 1700 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2019 lag der Preis im Durschnitt schon bei etwa 3800 Euro pro Quadratmeter. Besonders seit Beginn der 2010er-Jahre ist hier ein rasanter Anstieg zu beobachten. Dies liegt wahrscheinlich an dem stetigen Bevölkerungswachstum Kölns und der hohen Nachfrage nach Wohnraum. Eine Trendwende ist für Köln aktuell nicht abzusehen.

Hamburg Hafencity Ericusspitze, copyright:AndreasKreutzer

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