Corona-Krise: Das sind die Auswirkungen auf die Immobilienpreise

Wie hat die Corona-Krise die Immobilienpreise beeinflusst und womit muss in den nächsten Jahren gerechnet werden? Lesen Sie alle Informationen in dem folgenden Artikel.

Corona-Krise und Immobilienpreise, Quelle: unsplash

Die Entwicklung der Immobilienpreise während Corona

Die Entwicklung der Immobilienpreise während der Covid-19-Pandemie ist ein viel diskutiertes Thema. Hier erfahren Sie dazu alles, was Sie wissen müssen, wenn Sie während der Pandemie eine Immobilie verkaufen wollen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Kann ich meine Immobilie in Zeiten von Corona überhaupt verkaufen?
  2. Gibt es in der Krise überhaupt eine Nachfrage nach Immobilien?
  3. Wie wirkt sich die Corona-Krise auf die Immobilienpreise aus?
  4. Was muss ich beachten, wenn ich in der Pandemie ein Haus verkaufen möchte?
  5. Wird sich der Immobilienmarkt nach der Corona-Krise verändern?

1. Kann ich meine Immobilie in Zeiten von Corona überhaupt verkaufen?

Ja, auch während Pandemie ist es möglich, Ihre Immobilie zu verkaufen. Besichtigungen von Immobilien sind unter strengen Hygienevorschriften erlaubt und – falls dies von Kunden gewünscht ist – können Sie auch digitale Besichtigungen durchführen. Auch die Notare arbeiten weiter. Sie können durch eine vollmachtlose Vertretung Kaufverträge auch ohne die physische Anwesenheit aller Parteien abschließen und den Termin optional per Videokonferenz live mitverfolgen. Die Unterschriften von beiden Parteien werden dann einfach nachgereicht. Die Pandemie hat den Verkaufsprozess nicht unbedingt schwieriger gestaltet. Falls Sie professionelle Hilfe für den Immobilienverkauf während der Pandemie brauchen, kontaktieren Sie gerne unsere Maklerteam. Wir helfen Ihnen gern weiter.

Top Tipp: Wenn Sie Ihre Immobilie in der Corona-Krise verkaufen wollen, sollten Sie beachten, dass Käufer eine neue gesetzliche Regelung zur Tilgung des Immobilienkredits anwenden können: Wenn sie die Raten für ihren Immobilienkredit in der Corona-Krise nicht mehr bedienen können, können sie diese komplett stunden.

2. Gibt es in der Krise überhaupt eine Nachfrage nach Immobilien?

Ja, auch in der Pandemie gibt es viele Menschen, die daran interessiert sind, Immobilien zu kaufen. Der Immobilienmarkt war nur am Anfang der Pandemie von der Verunsicherung der Bevölkerung beeinflusst. In den Wochen nach Bekanntwerden des ersten bestätigten Coronafalls in Deutschland gab es einen Rückgang der Besichtigungs- und später auch Kaufanfragen. Aber die Nachfrage hat sich schnell wieder erholt. Das Interesse an Immobilien ist auf Käuferseite ungebrochen und es besteht sogar immer noch Zuwachs an der Nachfrage nach Immobilien. Mehr über die aktuelle Immobilienpreisentwicklung in Deutschland finden Sie hier.

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3. Wie wirkt sich die Corona-Krise auf die Immobilienpreise aus?

In der Tagesschau vom 23. März 2020 wurde erwähnt, dass der Immobilienmarkt „eingefroren“ sei. Dies ist aber nicht wahr. Tatsächlich wurden im letzten Jahr nicht weniger Immobilien verkauft als ein Jahr zuvor. Während der Corona-Krise gab es auch keinen Rückgang der Immobilienpreise und in einigen Teilen Deutschlands stiegen die Preise sogar rasant an. Einige Gründe sprechen auch für eine anhaltende Preisstabilität bei Immobilien in der Zukunft, denn der deutsche Immobilienmarkt hat sich bereits in vergangenen Krisen als robust erwiesen. In Deutschland ist der Immobilienmarkt solide finanziert und das anhaltend niedrige Zinsniveau wird auch in Zukunft für eine dynamische Preisentwicklung sorgen.

Top Tipp: Investoren beschäftigen sich im Moment mit den Auswirkungen der Pandemie. Obwohl sich die Entwicklung des Immobilienmarkts natürlich nicht verlässlich vorhersagen lässt, halten viele Investoren Immobilien im Moment dennoch für eine sichere Investition.

4. Was muss ich beachten, wenn ich in der Pandemie ein Haus verkaufen möchte?

Die Regelungen der Bundesregierung haben Auswirkungen auf Vor-Ort-Termine mit Ihrem Makler und potenziellen Käufern. Unter strengen Hygienevorkehrungen ist eine Vor-Ort-Besichtigung in Einzelterminen problemlos möglich. Allerdings kann es derzeit durchaus länger dauern, verkaufsnotwendige Dokumente zu besorgen. Sie sollten sich daher frühzeitig um alle Unterlagen kümmern. Mit einem Immobilienmakler an Ihrer Seite können Sie dies schnell erledigen. Wenn Sie Bedenken oder Fragen zum Ablauf des Verkaufsprozesses während der Corona-Krise haben, beraten wir Sie gern und klären mit Ihnen Ihre individuellen Möglichkeiten. Kontaktieren Sie noch heute das Beraterteam von Evernest.

Hinweis: Wenn Sie befürchten, dass sich Coronaviren in Ihrer Immobilie befinden, lassen Sie die Immobilie am besten gründlich reinigen und lüften, bevor Sie einem potenziellen Käufer eine Besichtigung anbieten.

5. Wird sich der Immobilienmarkt nach der Corona-Krise verändern?

Die Prognose für den deutschen Wohnimmobilienmarkt sieht trotz der Corona-Krise sehr gut aus. Mittelfristig werden die Preise eher stabil bleiben. Das bedeutet, dass mit keinem starken Preisverfall, auch nicht in einer Rezession nach der Krise, gerechnet wird. Aber eine Umwälzung, die die Krise in vielen Bereichen mit sich führt, macht sich auch in der Immobilienbranche bemerkbar: die rasante Digitalisierung. Um Immobilien in Zukunft verkaufen zu können, werden digitale Analyseinstrumente immer wichtiger. Das gilt sowohl für die Vorbereitung von Immobilienverkäufen sowie für die Hausverwaltung und die Steuerung von Vermietungsprozessen. Zudem wird prognostiziert, dass die Krise ein Interesse an innovativen Nutzkonzepten geschaffen hat. Das Bewusstsein für nachhaltige und flexible Wohn- sowie Arbeitsraumkonzepte wird voraussichtlich in Zukunft steigen und andere Herausforderungen in der Immobilienbranche mit sich bringen.

Hinweis: Während sich die Immobilienpreise wahrscheinlich nicht besonders verändern werden, zieht die Corona-Krise allerdings eine grundlegende Umwälzung des Berufsfeld des Immobilienmaklers mit sich. Denn durch die Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft werden Makler auch in Zukunft virtuelle Besichtigungen, Videochats mit Kunden sowie digitale Notartermine organisieren müssen.

Hamburg Hafencity Ericusspitze, copyright:AndreasKreutzer

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