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Wohnen und leben in Winterhude 

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Winterhude

Winterhude gehört zu den beliebtesten Stadtteilen Hamburgs, weil dieser stadtnah gelegen ist, aber immer noch grüne und ruhige Kanäle zu bieten hat. Jeder, der nach Winterhude zieht, schätzt eine ruhige, vielseitige Umgebung, weshalb immer mehr junge Menschen diese Gegend für sich entdecken. Auch Familien mit Kindern werden sich hier wohlfühlen. Manchmal werden etwas höhere Miet- und Kaufpreise veranschlagt, die zugunsten einer angenehmen Umgebung akzeptiert werden. In Hamburg Winterhude lebt ein Mix aus Jung und Alt. Während jüngere Leute in den Cafés rund um den Mühlenkamp und Marktplatz anzutreffen sind, bleibt die ältere Gesellschaft gern in der Umgebung ihrer Villen an der Alster. In diesem Stadtteil dreht sich alles rund um das Wasser. Das Bild ist geprägt von Villen aus dem 19. Jahrhundert, die verteilt am Alsterufer zu finden sind. Die anschließenden Kanäle sind perfekt geeignet für Kajak- oder Kanutouren. Es gibt überall etwas Neues zu entdecken, sei es ein Café an einem der zahlreichen Kanäle oder eine Bar am Mühlenkamp. Winterhude hat viele Kulturinstitutionen zu bieten, die vom Theater bis zur darstellenden Kunst reichen. Außerdem sind die vielen verschiedenen Kanäle perfekt für Kajak- oder auch Kanutouren geeignet. Somit hat Winterhude für jede Altersstufe etwas zu bieten.

Fakten

Familienfreundlich
Sport & Outdoor Aktivitäten
Nahverkehr Anbindung
Nachtleben

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Allgemeines zu Hamburg Winterhude

Die Lage von Hamburg Winterhude

Der Stadtteil Winterhude befindet sich im Bezirk Hamburg Nord und ist siebeneinhalb Quadratkilometer groß. Winterhude erstreckt sich von der Nordalster bis zum Mühlenkamp im Osten. Der beliebte Stadtteil im Norden der Stadt ist in fünf Teile unterteilt, von denen jeder seinen eigenen Charakter hat: Das Wohngebiet Winterhude-Süd mit der Alster und dem südlichen Stadtpark, das Zentrum Winterhude-Nord mit dem Marktplatz, seinen Geschäften und dem nördlichen Stadtpark, Jarrestadt mit seinen Backsteingebäuden und die Kulturfabrik Kampnagel, Stadt Nord, in der niemand lebt, sondern nur arbeitet, sowie die im Bau befindliche Pergola im Osten mit viel Platz für Wohn- und Gartenbereiche.

Die nördliche und östliche Stadtteilgrenze von Winterhude folgt fast ausschließlich der Güterumgehungsbahn Hamburg. Der Osterbekkanal grenzt Winterhude im Süden vom Barmbek ab und die Alster teilt im Westen Winterhude von Eppendorf.

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Die Geschichte und Architektur von Hamburg Winterhude

Im Jahre 1250 wurde Winterhude das erste Mal urkundlich erwähnt und war zu diesem Zeitpunkt ein kleines Bauerndorf. Winterhude gehörte bis zum Jahr 1830 zur Klosterstiftung Harvestehude, welche in dem gleichen Jahr an die Stadt Hamburg fiel. Erst dann gehörte Winterhude offiziell zu Hamburg.

Architektonisch ist Winterhude sehr vielfältig und gegensätzlich. In der Jarrestadt findet man Backsteinfassaden aus der Gründerzeit, die Fabriken nachempfunden sind und aufwendig restauriert wurden. Im Süden zieren die klassischen Villen die Alsterregion, die das besondere Bild der Gegend schaffen. Im Norden befindet sich das Büroviertel mit modernen Bürogebäuden, die aus Architektur-Wettbewerben entstanden sind. Sie sind angelehnt an die hochmodernen Bürostädte von New York. In diesem Büroviertel ist Bewegung zu beobachten, da es in der Vergangenheit nicht nur durch seine Brillanz, sondern ebenso durch den Mangel an Freiraum Aufmerksamkeit erregt hat. In Zukunft werden die Menschen nicht mehr allein zur Arbeit, sondern auch zum Leben dorthin kommen. So wurde seit 2018 ein neuer Wohnkomplex mit einer Wohnfläche von bis zu 1000 Personen errichtet.

Seit 2016 befinden sich im Entwicklungsgebiet Pergolenviertel 3-8-stöckige Wohngebäude mit insgesamt 1.400 Wohnungen auf einer Fläche von 32,5 Hektar im Bau, von denen 60 Prozent aus dem Staatshaushalt finanziert werden. Die Wohnhäuser sind baulich dem Jarrestadt-Stil nachempfunden. Vor Baubeginn gab es in der Gegend 330 Grundstücke, die hauptsächlich erhalten wurden, sodass auch Stadtbewohner mit einem grünen Daumen zur Geltung kommen können. Dieses Megaprojekt hat kleinere Geschwister in der Region. Zum Beispiel der Überseering, wo auf der Fläche des ehemaligen Oberpostamtes auf 2,9 Hektar über 500 Wohnungen gebaut werden. Das soeben aktualisierte Wohnungsbauprogramm der Stadt zeigt weitere Baugebiete wie den sogenannten Stadtpark mit 125 Wohneinheiten in der Nähe der S-Bahn-Station Alte Wöhr. Das Bauprojekt des Mühlenkamp-Kanals wurde kürzlich durch öffentliche Abstimmung verlangsamt und zunächst ausgesetzt.

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Die Sehenswürdigkeiten in Hamburg Winterhude

In Winterhude befindet sich der Stadtpark mit 150 Hektar Fläche, der Raum für verschiedene Aktivitäten bietet. In einem ehemaligen privaten Jagdrevier kann man die Natur genießen und in unmittelbarer Nähe des Waldes befindet sich ein Wasserturm, der in ein Planetarium umgewandelt und 2017 rekonstruiert und wieder eröffnet wurde. Wenn man sich beim Spazierengehen oder beim Sitzen auf dem Rasen langweilt, kann man im Sommer in der Natur und im Freibad am Stadtparksee schwimmen oder mit dem Boot fahren. Die Alsterkanäle fließen durch Winterhude und sind auch ein Magnet für Wassersportler. Für Beschäftigung im Stadtpark ist gesorgt. Es gibt im Stadtpark sechs Spielplätze sowie einen Minigolfplatz und einen Teich für Modellboote. Garten- und Blumenliebhaber können den Rosengarten, den Rhododendronweg oder die Insel der Liebe besuchen. Die Alster oder ihre Kanäle sind ebenfalls zu Fuß erreichbar und laden zum Spazierengehen oder Joggen ein.

Zahlreiche Kulturinstitutionen wie das Winterhuder Fährhaus, das Lustspielhaus oder das Kulturzentrum Kampnagel bieten in Winterhude Unterhaltung vom Theater bis zur darstellenden Kunst. Die Bürostadt im nördlichen Teil gehört ebenfalls zu Winterhude. Sie zeichnet sich fast ausschließlich durch Büro- und Verwaltungsgebäude aus.

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Leben in Hamburg Winterhude

Das Leben in Hamburg Winterhude

Winterhude boomt. Ein Blick auf die neuesten Zahlen zeigt einen Anstieg der Einwohnerzahlen in vier Jahren um fast acht Prozent. Deutlich mehr als zum Beispiel im benachbarten Eppendorf, wo die Bevölkerung um rund vier Prozent in dem selben Zeitraum wuchs. In Winterhude gibt es 35.273 Haushalte. Und die Gegend ist bunt: 22 Prozent der Menschen haben einen Migrationshintergrund.

In Hamburg Winterhude leben 54.826 Menschen, egal ob jung oder alt. Während jüngere Leute in den Cafés rund um den Mühlenkamp und Marktplatz anzutreffen sind, bleibt die ältere Gesellschaft gerne in der Umgebung Ihrer Villen an der Alster. Winterhude hat viele Kulturinstitutionen zu bieten, die vom Theater bis zur darstellenden Kunst reichen. Außerdem sind die vielen verschiedenen Kanäle perfekt für Kajak- oder auch Kanutouren geeignet. Somit hat Winterhude für jede Altersstufe etwas zu bieten.

Die Bewohner von Winterhude sind oft alleine zu Hause. Im Vergleich zu anderen Teilen der Stadt ist hier die Anzahl der Singles überdurchschnittlich hoch. Dies ergibt sich aus den Angaben zur Haushaltsstruktur des statistischen Amtes. Demnach waren Ende 2016 zwei Drittel der Wohnungen von Einzelpersonen bewohnt. In nur 13,1 % der Wohnungen leben Familien mit Kindern. Die restlichen 20 Prozent waren zum Zeitpunkt der Umfrage Familien ohne Kleinkinder. Aber Veränderungen zeichnen sich ab. Die Zahl der Einzelhaushalte ist seit 2012 um fast zwei Prozent zurückgegangen.

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Einkaufen in Hamburg Winterhude

Winterhude bietet eine Vielzahl an kleinen Läden und Geschäften und es gibt viele Einkaufsmöglichkeiten von Spirituosengeschäften bis zu Reformhäusern. Dazu kommen noch einige Einkaufsstraßen, wie der Mühlenkamp oder der Winterhuder Marktplatz, welcher das Zentrum des nördlichen Winterhudes bildet. Insbesondere am Mühlenkamp findet man kleinere Boutiquen oder Designerläden. Hier sind die großen Ketten eher die Ausnahme. Angeboten wird Exklusives wie Designermode, individuell gestaltete Produkte sowie Antikes und Künstlerisches. Wer hier einkaufen geht, der verspürt die Exklusivität und sollte das notwendige Kleingeld besitzen. Am Winterhuder Marktplatz findet jeden Mittwoch, Freitag und Samstag ein Markt statt, der gut besucht ist. Aber auch an marktfreien Tagen herrscht viel Trubel auf dem Marktplatz, da dort viele Geschäfte, Cafés und Restaurant vorzufinden sind. Auch das Forum Winterhude befindet sich am Winterhuder Marktplatz. Dies ist ein kleines Einkaufszentrum mit vielen verschiedenen Geschäften, in denen man auch alltägliche Besorgungen machen kann.

Auch die Gastronomie wird in Hamburg Winterhude ganz groß geschrieben. Hier ist die Bandbreite groß. Vom hochpreisigen Steakhouse bis zum niedrigpreisigen Asiaten ist alles zu finden. Abgerundet wird das Gastronomieangebot durch die kleineren oder größeren Cafés, wobei die Cafés direkt an den Kanälen gerade im Sommer sehr beliebt sind.

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Wohnung kaufen in Hamburg Winterhude

Im Stadtteil Winterhude gibt es rund 32.664 Wohnungen. Laut Statistik ist das durchschnittliche Einkommen in Winterhude viel höher und die Arbeitslosenquote niedriger als der Durchschnitt von Hamburg, was sich auch auf die Miet- und Kaufpreise auswirkt, wodurch das Wohnen in Hamburg Winterhude verhältnismäßig teuer ist. Je näher sich die Immobilien an der Alster befinden, desto teurer wird es. Auch im Vergleich zu den letzten Jahren steigen die Preise weiter und es ist bisher kein Ende in Sicht. Die Entwicklung ist schnell und kontinuierlich, wie die neuesten Statistiken der Immobilienbörsen belegen. In den letzten fünf Jahren stiegen die Immobilienpreise in Winterhude um 92,1 Prozent.

Der durchschnittliche Kaufpreis je Quadratmeter bei Wohnungen beträgt 5.878€ und bei Häusern liegt der Preis bei 6.615€. Eine öffentliche Finanzierung ist in Winterhude selten und beträgt prozentual gesehen gerade einmal zwei Prozent der Flächen. Im Jahr 2012 waren noch knapp drei Prozent der Wohnungen öffentlich finanziert. In Winterhude besitzt die durchschnittliche Wohnung drei Zimmer und 70 Quadratmeter Wohnfläche, wobei die durchschnittliche Wohnfläche je Einwohner bei 41,4 Quadratmeter liegt.

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