Wohnen und Leben in Berlin Westend

Der Charme von Berlin Westend

Ursprünglich ausschließlich als Villenkolonie geplant, ist Westend heute eine der begehrtesten Wohngegenden in Berlin für alle, die gerne luxuriös und trotzdem städtisch wohnen. In dem grünen Ortsteil im Westen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es nicht nur zwei Naturschutzgebiete, sondern auch viele Parks und Plätze, die den Stadtteil auch optisch zu einem der ansehnlichsten ganz Berlins machen.

Die Lage von Berlin Westend

Wie der Name bereits suggeriert, liegt Westend am westlichen Ende des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Im Südwesten grenzt der Stadtteil an die Havel und den Grunewalder Forst. Jenseits der Havel und der Tiefwerder Wiesen beginnt der Bezirk Spandau mit den Ortsteilen Pichelsdorf und Stresow. Zum Osten hin grenzen die Ringbahn und der Spandauer bzw. der Kaiserdamm den Stadtteil von Berlin-Charlottenburg ab und im Norden schließt Westend mit der Spree ab, hinter der Berlin-Siemensstadt beginnt. Durch die direkte Anbindung an den die Stadtautobahn A100 und die S-Bahn mit drei verschiedenen Linien ist man schnell im Berliner Zentrum und den angrenzenden Stadtteilen. Die Infrastruktur für ÖPNV und Individualverkehr ist auf größere Menschenmassenen ausgelegt, da sich sowohl das Olympiastadion als auch die Messe in Westend befinden.

Die Geschichte und Architektur von Berlin Westend

Berlin-Westend war größtenteils bewaldete Hochfläche, bis Napoleon zu Beginn des 19. Jahrhunderts für seine Besatzungstruppe das Lager „Napoleonsburg“ errichten ließ und somit die großflächige Abholzung der Wälder erfolgte. Nach Abzug der Franzosen lag das Gebiet zunächst brach und war wenig besiedelt. Mitte des 19. Jahrhunderts begann der Auf- und Ausbau des Stadtteils durch Kommanditgesellschaften und Aktionäre, die aber in der Börsenkrise 1872 Konkurs anmelden mussten, was zu Baustillstand und dem Leerstand einiger Villen führte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Westend allerdings mit der Ringbahn und der 1908 eingeweihten U-Bahnlinie gut an Berlin angeschlossen und erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung durch den Bau von Reihen- und Mietshäusern, des Deutschen Stadions und des Messegeländes. Ab den 1920er-Jahren kamen der 147 Meter hohe Funkturm, das Olympiastadion, das Internationale Congress Centrum Berlin sowie das Corbusierhaus hinzu.

Wohnen und Leben in Berlin Westend

Wohnen in Westend bedeutet Wohnen zwischen Luxus und Großstadttrubel. Nicht umsonst wurde es nach dem Londoner Nobelviertel Westend benannt. In den Villensiedlungen des Ortes gibt es große, von Alleen gesäumte Grundstücke und viel Platz für die Bewohner der prächtigen Häuser. Zentral durch den Ortskern zieht sich die belebte Einkaufsstraße Reichsstraße, auf der sich nicht nur tägliche Besorgungen erledigen lassen. Neben den Villenkolonien in Neu-Westend gibt es auch günstigeren Wohnraum in den Siedlungen, die, trotz höherer Einwohnerdichte, durch ihre Nähe zu Parks und Wäldern ein beliebtes Zuhause für Familien sind.

Die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Berlin Westend

Auf dem Steubenplatz, benannt nach dem deutsch-amerikanischen General Friedrich Wilhelm von Steuben, findet man die beeindruckende Statue eines bronzenen Reiters. Die Ausrichtung der Statue, die „Der Sieger“ genannt wird, weist den Weg zum Olympiastadion. Dieses ist zusammen mit der Messe der große Publikumsmagnet von Westend. Zum Olympiapark, der ehemals eine Rennbahn war und 1936 im Zuge der Olympischen Sommerspiele gebaut wurde, gehört eine Reihe von Bauten – unter anderem das deutsche Sportforum, das Schwimmstadion und die Waldbühne. Diese gilt als eine der schönsten Freilichtbühnen Europas und bietet bis zu 22.000 Zuschauer Platz.

Einkaufen und Shoppen in Berlin Westend

Quer durch Westend zieht sich die breite Reichsstraße. Supermärkte und Einzelhändler sowie verschiedene Dienstleister ziehen ein buntes Publikum auf die Straße, deren eines Ende der Verkehrsknotenpunkt Theodor-Heuss-Platz und deren anderes Ende der Steubenplatz bildet. Hier kann man in die legendäre Kneipe „Westend-Klause“ einkehren, in der der Westender Bürger und Schriftsteller Joachim Ringelnatz bereits in den 1930er-Jahren Stammgast war. Außerdem bietet das Stadtteilzentrum Restaurants und Cafés, die teilweise typisch alteingesessen und teilweise hip und innovativ daherkommen.

Immobilien kaufen oder verkaufen in Berlin Westend

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Leben in Westend ist durch die Nähe zum Grunewald, zu den unzähligen Parks und zum Wasser ein begehrtes Pflaster. Das Villenviertel in Neu-Westend ist über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt. Einige der berühmtesten Bürger der Stadt, wie Robert Koch und Kurt Weill waren hier zu Hause. Es gibt allerdings auch Wohnraum, der erschwinglicher ist, wie beispielsweise in den Siedlungen im Eichkamp oder der Heerstraße. Die Immobilienpreise in Westend befinden sich trotzdem im oberen Segement. Das Preisniveau pro Quadratmeter Wohnfläche für Ein- und Zweifamilienhäuser liegt bei etwa 6300 Euro. Die Preisspanne bei den Kaufpreisen pro Quadratmeter Wohnfläche bei Eigentumswohnungen ist sehr groß, hier liegt der Durchschnitt bei etwa 4600 Euro. Rund um das Thema Immobilie verkaufen in Westend oder Immobilie bewerten in Westend stehen Ihnen unsere Experten jederzeit gerne zur Verfügung.

Berlin Preisindex Eigentumswohnungen und Ein-/Zweifamilienhäuser 2020
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