Hamburg Bramfeld altes Rathaus Gasthof
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Wohnen und Leben in Hamburg Bramfeld

Der Charme von Hamburg Bramfeld

Die Mischung macht’s: Hamburg Bramfeld ist beliebt und bekannt für seine angenehme Balance zwischen Wohngebiet und Naherholung. Ehemals ein garten- und landwirtschaftlich geprägtes Dorf gewesen, ist der Stadtteil im Hamburger Nordosten mit der Zeit zur bevölkerungsreichen und trotzdem grünen Vorstadt geworden. Zwischen Gewerbe- und Waldgebieten zieht sich die Bramfelder Chaussee als Hauptverkehrsader entlang, abseits der Chaussee gibt es viele beruhigte Wohnsiedlungen. Durch sportliche und kulturelle Angebote und naturnahes Leben mangelt es an nichts. Nicht wenige, die in Bramfeld zu Hause sind, behaupten, dass sie in Unabhängigkeit von der Großstadt leben und mit der Vielfalt und dem Charme ihres Ortes beinahe ihr eigenes kleines Hamburg sind.

Die Lage von Bramfeld

Bramfeld liegt im westlichen Teil von Hamburgs nord-östlichem Bezirk Wandsbek. Zur westlichen, südlichen und östlichen Seite bilden die Flüsse Osterbek und Seebek natürliche Grenzen zu den anliegenden Stadtteilen Ohlsdorf/Steilshoop, Barmbek-Nord/Dulsberg und Farmsen-Berne. Im Norden von Bramfeld liegen Sasel und Wellingsbüttel. Die Anbindung zu anderen Stadtteilen wird zurzeit ausgebaut, zu den örtlichen Buslinien kommt eine vollautomatisierte U-Bahnlinie hinzu, deren Bau 2021 beginnen wird. Da der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel gerade erst umgesetzt wird, bleibt der Hauptverkehrsweg zunächst die Bramfelder Chaussee, die mit ihren vier Spuren in Nordsüdrichtung durch den gesamten Stadtteil verläuft.

Die Geschichte und Architektur von Bramfeld

Noch im 19. Jahrhundert war Bramfeld ein eigenes Dorf, das vor Hamburg lag. Zum Ende des Jahrhunderts stieg Bramfeld zum wirtschaftlich lukrativen Ort auf, als viele Gärtnereien und Steinmetze sich dort ansiedelten, die der sich ständig erweiternde Parkfriedhof im Nachbarstadtteil Ohlsdorf anzog. Mit den Gärtnereien blühte Bramfeld auf und wurde zum großen Gemüseanbaugebiet, das ganz Hamburg und Umgebung versorgte. Besonders der Rhabarber, der auf riesigen Feldern der früheren Heide- und Moorlandschaft angebaut wurde, ist bis heute ein Wahrzeichen des Stadtteils. 1937 wurde Bramfeld im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes nach Hamburg eingegliedert.

Wohnen und Leben in Bramfeld

Mit der Eingemeindung 1937 wurden die Verkehrswege in dem ehemaligen Gärtnerdorf und die Anbindung an das Stadtzentrum stark ausgebaut, zum Beispiel mit der Erweiterung der Bramfelder Chaussee. Auch einige neu erbaute Wohnsiedlungen brachen mit dem dörflichen Charme und trugen zum Wandel der Vorstadt bei. Heute leben in Bramfeld mehr als 52.000 Einwohner auf 10,2 Quadratkilometern. Leben in Bramfeld ist vor allem wegen der Mischung aus Wohnraum und den vielen Grünflächen begehrt. Das große Gewerbegebiet im Süden des Stadtteils ist Arbeitgeber vieler Anwohner. Das größte Unternehmen vor Ort ist die Otto GmbH & Co KG, die 1960 das Gebiet mit ihrem Hauptsitz bezog. So bunt wie die Bevölkerungsstruktur, so vielfältig ist auch das Leben in Bramfeld. Viele Sportvereine, darunter der Bramfelder SV, der ausgefallene Sportarten anbietet, ein Hallenbad, ein Kulturzentrum und die beiden Flüsse Seebek und Osterbek sorgen für Beschäftigung und ein reges Gemeinschaftsleben.

Die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Bramfeld

Im Stadtteilzentrum, dem Bramfelder Marktplatz, steht die Osterkirche, die 1914 erbaut und zum Wahrzeichen des Stadtteils wurde. Ihr 32 Meter hoher Turm überragt die Dächer des Stadtviertels und ihr architektonischer Heimatschutzstil erinnert an die dörfliche Historie Bramfelds. Ein ehemaliges Bauernhaus beherbergt außerdem das Bramfelder Kulturzentrum, im Volksmund Brakula (Bramfelder Kulturladen) genannt. In dem knallgelben Gebäude finden von engagierten Bewohnern organisierte Konzerte, Theateraufführungen und Clubabende statt. Wer außerdem die grüne Seite Bramfelds erleben will, kann den Entdecker-Rundweg entlang wandern, vorbei an Solargarten, Bienenstand, Streuobstwiese und Bauerngarten.

Einkaufen und shoppen in Bramfeld

Die größte Einkaufsstraße ist in Bramfeld gleichzeitig die wichtigste Verkehrsstraße, weshalb sie gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist: die Bramfelder Chaussee. Hier reihen sich nicht nur Gebäude einer diversen architektonischen Mixtur aus Jugendstilvillen und einfachen Mehrfamilienhäusern aneinander, sondern auch kleine Geschäfte, Restaurants, Cafés und Bars.

Immobilien kaufen oder verkaufen in Bramfeld

Immobilien kaufen oder verkaufen in Bramfeld

Hamburg Bramfeld ist mit seinem vorstädtischen Charme bei Hamburgern beliebt, auch auf dem Immobilienmarkt. Der durchschnittliche Kaufpreis von Eigentumswohnungen pro Quadratmeter Wohnfläche (ohne Neubau) lag 2019 bei 3500 Euro, stieg in den letzten zwei Jahren jedoch um rund 37 Prozent. Der Gesamtkaufpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser betrug durchschnittlich etwa 430.000 Euro. Vergleichsweise günstig im Bereich Hamburg Nord und Hamburg Wandsbek ist der Bodenrichtwert pro Quadratmeter Grundstücksfläche für Ein- bis Zweifamilienhäuser mit 600 Quadratmetern Grundstücksgröße: Dieser lag (Stand 2019) bei etwa 613 Euro. Wenn es um das Thema Immobilien verkaufen in Bramfeld geht, sind wir für Sie der richtige Ansprechpartner. Wir beraten Sie gerne rund um das Thema Immobilienpreise in Bramfeld, egal ob es um Wohnungen, Ein- oder Mehrfamilienhäuser geht oder darum, eine Immobilienbewertung vorzunehmen. Um einen Immobilienmakler in Hamburg zu finden, wenden Sie sich gerne an uns.

Hamburg Bramfeld Preisentwicklung Immobilien Kaufpreise
Gutachterausschuss
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